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STEVE SMYTH

Leider muss das Konzert von Steve Smyth in Folge der Corona-Pandemie ausfallen. Dies ist nur ein Konzert unter sehr vielen, die als eine verständliche und wichtige Sicherheitsmaßnahme für die Bevölkerung und euch als Gäste derzeit ausfallen oder verschoben werden müssen. Selbstverständlich habt ihr Anspruch auf eine vollständige Kompensation. Wenn ihr eure Karte(n) direkt bei uns oder Eventim gekauft habt, müsst ihr erst mal nichts weiter tun, denn wir kontaktieren all unsere Kund*innen selbstständig und informieren euch genau über eure Möglichkeiten. Bitte habt Verständnis, dass das in der derzeitigen Ausnahmesituation mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, als ihr es von uns gewohnt seid. Wir melden uns in jedem Fall bei euch! Wer seine Karten auf anderem Wege gekauft hat, wendet sich einfach selbst an die jeweilige Vorverkaufsstelle. Weitere Informationen dazu und zu den dringendsten Fragen findet Ihr in unseren FAQ.

Herzlichen Dank für euer Verständnis und vorab für eure Geduld!

Steve Smyth nannte sein erstes Album einfach „Release“ und verpackte die CD in saugfähige Pappe, die liebevoll von Hand mit einer braunen, an Kaffee gemahnenden Flüssigkeit gebatikt und zur Hülle vernäht wurde. Das kleine Kunstwerk, jedes Stück ein Unikat, fasst sich warm und ein wenig spröde an, das Format ist größer als eine ein normales Jewel Case und passt folglich in kein herkömmliches Musikregal. Genau wie das, was auf der Platte zu hören ist. Smyth singt in allen Tönen vom göttlich hohen Falsett bis in den Keller, wo alles Elend der Welt haust. Er krächzt und jauchzt, er frohlockt und schmettert, er flüstert und spielt dazu seine Musik mal solo, mal mit kleiner Besetzung. „Hits interessieren mich nicht“, hat er mal gesagt, „ich will Musik machen, die in keine Schublade gesteckt wird oder einem bestimmten Genre zugeordnet werden kann, aber unverwechselbar als meine erkennbar ist.“ Seit seiner Kindheit war Smyth immer von Musik umgeben. Er lernte Gitarre, hörte die sonntäglichen Gospel Sessions und spielte bereits als Teenager in mehreren kurzlebigen Bands mal Folk, mal Grunge, mal Punk. Später kamen mit der poetischen Klasse von Bob Dylan, der trunkenen Stimmung des frühen Tom Waits, der Melancholie von Jeff Buckley und dem engagieren Folk von Pete Seeger weitere musikalische Vorbilder dazu. All das bündelt Smyth in seinen fantastischen Songs zwischen Bar-Hymne und ätherischem Gebet. Nach seinem Debüt begann er zu reisen, zunächst nach Europa und Kalifornien, wo die Songs des zweiten Albums „Exit“ entstanden. Inzwischen ist Smyth in Barcelona gelandet und arbeitet im Moment an einem neuen Projekt: Vier EPs sollen unter den Titeln „Blood“, „Matches“, „Fractures“ und „Celebration“ gebündelt werden. Smyth erzählt darin die Story einer menschlichen Katastrophe und Erlösung. Als erster Akt erschien vor Kurzem die Single „Stages“, im März folgt die EP „Blood“, und im Mai kommt er für eine exklusive Show nach Hamburg.
Booking: Mario Stresow

Alle Termine

11.11.2021 Hamburg | Molotow SkyBar

Einlass: 19:00
Beginn: 20:00 Uhr
verlegt vom 28.05.2020 & 22.10.2020 Fällt aus